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Der Samba - die legendäre Nebenbahn Wuppertal Steinbeck - Wuppertal Cronenberg

Von 1891 bis 1988 bestand zwischen Wuppertal Steinbeck und Wuppertal Cronenberg eine kleine, sehr steigungsreiche Nebenbahn. Wegen der Kurven und der teilweise rumpeligen Fahrt wurde die Bahn schnell "Der Samba" genannt. Auf Grund jahrelanger Vernachlässigung war das Ende im Februar 1988 nach einer Fahrt mit dem Gleismesszug früher als erwartet gekommen.

Die Strecke war nicht nur landschaftlich sehr schön und interessant, sie war es auch in Sachen Fahrzeugeinsatz: So verkehrten hier in den 50-er Jahren V 36 mit Steuerwagen, später VT 98 und 98. Zuletzt fuhren auf der Linie Akkutriebwagen der Baureihe 515, die zwar mehr Komfort brachten, aber mit ihrem hohen Gewicht auch einen schnelleren Verschleiß. Heute verläuft auf der Trasse ein - zugegeben sehr schöner -  Radweg. Weitere Informationen hier.

Hier einige Aufnahmen aus der aktiven Zeit der Strecke.

Kurz nach Verlassen des Bf. Wuppertal-Steinbeck erreichte die Bahn den Haltepunkt "Wuppertal-Hindenburgstraße". Von der benachbarten Brücke ergab sich ein schöner Blick auf Wuppetal, hier am 26.09.1987 mit 515 568.

Noch ein Bild aus der Bahnsteigperspektive in Wuppertal-Hindenburgstraße.

Die Fahrt durch den Borgholzer Wald war immer ein Erlebnis. Heute muss man mit dem Rad selbst für die nötige Energie zum Aufstieg sorgen.

 

Einziger Zwischen Bahnhof war Wuppertal-Küllenhahn, der nur bei Verkehren des Güterzuges besetzt, sonst durchgeschaltet war. 515 516 passierte die Station am 07.03.1987.

Wuppertal-Neuenhof war ein weiterer Haltepunkt auf der Strecke. Hier zwei Aufnahmen vom 07.03.1987:

Der kleine Bilderbogen endet mit einer Aufnahme aus der Endstation Wuppertal-Cronenberg. Bahnromantik pur anno 1987.

 

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